Datenschutzerklärung
✕Verantwortlicher
Tobias Nawa, Hummelweg 22, 82178 Puchheim — siehe Impressum.
Was wir nicht tun
Der Timer funktioniert ohne Konto — ohne Anmeldung, ohne E-Mail, ohne Hürde. Ein Konto ist ein Angebot, keine Bedingung.
Wir zeigen keine Werbung. Ohne Konto erkennen wir dich nicht wieder, auch nicht über Tage hinweg — ein Profil entsteht erst, wenn du dir selbst eines anlegst. Es sind keine Schriftarten von fremden Servern eingebunden und keine fremden Skripte: dein Browser stellt beim Timer keine einzige Anfrage an Dritte. Die Reichweitenmessung läuft cookiefrei über unsere eigene Domain (siehe unten).
Eine Ausnahme gibt es, und sie hängt an einem Schalter: solange du Benachrichtigungen eingeschaltet hast, bewahren wir die Endpunkt-Adresse auf, die dein Browser dafür anlegt (siehe unten). Diese Adresse bleibt für denselben Browser gleich — solange der Schalter an ist, könnten wir ihn daran wiedererkennen. Wir verknüpfen sie mit nichts und werten sie nicht aus; sie steht dort, damit der Wecker weiß, wohin. Ohne diesen Schalter passiert nichts davon.
Cookies setzen wir nur, wenn du dich anmeldest — und dann genau eines, das für die Anmeldung unbedingt erforderlich ist. Deshalb gibt es hier kein Cookie-Banner: es gibt nichts, wofür wir dich um Erlaubnis fragen müssten.
Was auf deinem Gerät gespeichert wird
Deine Aufgaben, Zeiten, Einstellungen und die laufende Sitzung liegen ausschließlich in deinem Browser (localStorage bzw. IndexedDB). Diese Daten werden nicht an uns übertragen und verlassen dein Gerät nicht. Sie verschwinden, wenn du die Browserdaten dieser Seite löschst.
Diese Speicherung ist für die von dir angeforderte Funktion unbedingt erforderlich und daher nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG einwilligungsfrei. Jede Aufgabe bekommt dabei eine eigene Kennung: eine Zufallszahl mit dem Zeitpunkt ihrer Entstehung, unter der die Zeile in deinem Browser abgelegt ist. Sie gehört der Aufgabe und nicht dir, und sie wird nicht an uns übertragen. Was es nicht gibt, ist eine Kennung für dich — nichts hiervon ist eine Nummer, an der wir dich über Besuche hinweg wiedererkennen könnten.
Server-Protokolle
Beim Abruf der Seite verarbeitet unser Hoster technisch notwendige Daten: IP-Adresse, Zeitpunkt, abgerufene Datei, Statuscode, übertragene Datenmenge und User-Agent. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — unser berechtigtes Interesse am sicheren und störungsfreien Betrieb. Die Protokolle werden nach 7 Tagen gelöscht und nicht mit anderen Daten zusammengeführt.
Gehostet wird in der Europäischen Union bei Scaleway S.A.S., 8 rue de la Ville l'Évêque, 75008 Paris, Frankreich, mit dem ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO besteht. Bei der Server-Protokollierung findet keine Übermittlung in Drittländer statt.
Reichweitenmessung
Wir nutzen Plausible Analytics (Plausible Insights OÜ, Estland), um zu sehen, wie oft welche Seite aufgerufen wird und ob der Timer benutzt wird. Plausible setzt keine Cookies und speichert nichts in deinem Browser. Besuche werden über einen Zählwert erfasst, dessen Schlüssel täglich gewechselt und gelöscht wird; rohe IP-Adressen werden nicht gespeichert. Eine Wiedererkennung über mehrere Tage ist damit ausgeschlossen.
Die Messung läuft über unsere eigene Domain: dein Browser spricht ausschließlich mit unserem Server, nie mit Plausible. Unser Server reicht die Zählung weiter und übermittelt dabei deine IP-Adresse und die Browserkennung (User-Agent). Daraus leitet Plausible Land und Gerätetyp ab und bildet den täglich wechselnden Zählwert; gespeichert wird beides dort nicht.
Plausible liefert Skript und Zählung über ein Content Delivery Network aus (BunnyWay d.o.o., Slowenien; Auslieferung über einen Standort in Deutschland). Auch dieser Weg bleibt vollständig innerhalb der EU. Dein Browser spricht ihn nie an — er sieht nur unseren Server.
Die Verarbeitung findet ausschließlich in der EU statt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — unser berechtigtes Interesse an einer datensparsamen Auswertung der Nutzung. Es besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Auf deinem Gerät wird dabei nichts gespeichert. Das Skript liest eine einzige Stelle: einen Schlüssel, den nur du selbst setzt, wenn du nicht gezählt werden willst — bei allen anderen existiert er nicht. Eine Einwilligung nach § 25 TDDDG ist dafür nicht erforderlich.
Der Text deiner Aufgaben wird nicht übertragen. Er bleibt in deinem Browser.
Konto und Anmeldung
Ohne Konto verarbeiten wir hierfür nichts. Der Timer funktioniert vollständig ohne Anmeldung; die Daten bleiben dann ausschließlich in deinem Browser. Konten gibt es bisher nur auf Einladung — du kannst dir selbst keines anlegen, eine Registrierung gibt es nicht. Was in diesem Abschnitt steht, gilt für den Fall, dass du eines hast.
Für die Anmeldung nutzen wir Hanko (Hanko GmbH, Ringstr. 19, 24114 Kiel, Deutschland). Verarbeitet werden deine E-Mail-Adresse, der öffentliche Schlüssel deines Passkeys sowie Zeitpunkte von Anmeldungen. Der private Schlüssel deines Passkeys verlässt dein Gerät nicht — weder wir noch Hanko sehen ihn je.
Hanko betreibt die Anmeldung in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main innerhalb der EU; eine Speicherung außerhalb der EU findet nicht statt. Soweit dabei ein Zugriff durch den US-amerikanischen Mutterkonzern des Infrastrukturanbieters in Betracht kommt, stützt sich dieser auf den Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission zum EU-U.S. Data Privacy Framework vom 10. Juli 2023, ergänzend auf Standardvertragsklauseln nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO. Es besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
In unserer eigenen Datenbank speichern wir zu deinem Konto die E-Mail-Adresse, unsere eigene Kennung für dich, die Kennung deines Zugangs bei Hanko, deine Rolle, deinen Tarif sowie die Zeitpunkte, wann das Konto angelegt wurde und wann du zuletzt angemeldet warst. Die Datenbank liegt in der EU bei demselben Hoster wie diese Seite. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — die Erfüllung des Nutzungsverhältnisses, das du mit dem Konto eingehst.
Zu kaufen gibt es hier nichts. In der Tabelle steht eine Spalte für eine Kundennummer beim Bezahldienst; sie ist bei allen leer, weil es keinen Kauf gibt, aus dem sie entstehen könnte. Gäbe es einmal etwas zu kaufen, dann verkaufen wir es nicht selbst: Vertragspartner des Kaufs wäre der Bezahldienst, und der ist dafür eigener Verantwortlicher — er verarbeitet nicht in unserem Auftrag, eine Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO wäre für den Kauf die falsche Beschreibung. Sein Name steht an dieser Stelle, bevor die Spalte den ersten Wert bekommt.
Jede Änderung an einem Konto wird protokolliert: wer sie vorgenommen hat, wann, an wem, und welche Werte vorher und nachher galten. Das gilt auch für eine Löschung, und dieser Eintrag überlebt sie mit Absicht — ohne ihn wäre hinterher nicht mehr belegbar, dass überhaupt gelöscht wurde.
Er wird dabei entkernt: E-Mail-Adresse, die Kennung bei Hanko und die Kundennummer beim Bezahldienst fallen heraus — aus dem Eintrag über die Löschung und aus jedem älteren Eintrag, der dich betraf. Was bleibt, ist ein Vorgang ohne Namen: unsere eigene Kennung, die dann auf keine Zeile mehr zeigt, Rolle und Tarif, der Zeitpunkt und die handelnde Person.
Dasselbe geschieht unabhängig von einer Löschung nach 24 Monaten mit jedem Protokolleintrag. So lange darf er vollständig bleiben: die Rechtsgrundlage dafür, Identifizierendes über eine Löschung hinaus zu halten, ist die Geltendmachung und Abwehr von Rechtsansprüchen (Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO), und die ist zeitlich begrenzt.
Das Anmelde-Cookie ist für die von dir angeforderte Anmeldung unbedingt erforderlich und daher nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG einwilligungsfrei. Ein Einwilligungsbanner brauchen wir auch mit Konto nicht.
Auch mit Konto wird der Text deiner Aufgaben derzeit nicht übertragen. Er bleibt in deinem Browser. Sollte sich das mit einer Synchronisierung ändern, steht es vorher an dieser Stelle.
Benachrichtigungen
Nur wenn du sie einschaltest. Der Timer klingelt, zeigt die Restzeit im Tab-Titel und zeigt den Abschlussbildschirm — dafür wird nichts hiervon gebraucht. Benachrichtigungen sind das eine, was auch dann noch ankommt, wenn der Tab geschlossen ist, und das geht im Web nur über einen Server.
Schaltest du sie ein, erstellt dein Browser ein Abonnement beim Push-Dienst deines Browserherstellers — je nach Browser Google (Chrome, Edge), Mozilla (Firefox) oder Apple (Safari). Wir speichern davon zwei Dinge: die Endpunkt-Adresse dieses Dienstes und die beiden Schlüssel, mit denen die Nachricht für dein Gerät verschlüsselt wird. Zum Abonnement sonst nichts — keine E-Mail-Adresse und keine Verknüpfung mit einem Konto.
Solange ein Intervall läuft, liegt dazu ein Weckauftrag auf unserem Server. Darin stehen vier Dinge: wann geklingelt werden soll, in welcher Sprache, eine Kopie der oben genannten Endpunkt-Adresse und Schlüssel, und eine Kennung, die dein Browser für dieses eine Intervall erzeugt. Die Kennung gehört dem Intervall und nicht dir — sie entsteht beim Start, das nächste Intervall bekommt eine andere, und sie führt zu nichts weiter.
Der Auftrag verschwindet, sobald geklingelt oder abgesagt wurde; pausieren, zurücksetzen, die Aufgabe wechseln und Benachrichtigungen ausschalten sagen ihn ab. Zwei technische Spuren überdauern ihn kurz und laufen von selbst ab: die Nachricht, mit der er erteilt wurde, liegt bis zu 24 Stunden in unserer Warteschlange, und ein Zähler, der einen abgesagten Wecker davor bewahrt, von einer verspäteten Nachricht wieder scharf gestellt zu werden, hält Intervall-Kennung und Zeitpunkt bis zu 48 Stunden. In beidem steht nichts über dich, was nicht schon in diesem Abschnitt genannt ist, und kein Aufgabentext.
Die Benachrichtigung selbst enthält einen einzigen Satz: dass dein Timer abgelaufen ist. Er hängt von nichts ab außer der Sprache, in der du die Seite liest, und enthält keinerlei Inhalte von dir — keinen Aufgabentext, keine Dauer, keine Uhrzeit. Die Sprache reist mit der Benachrichtigung und ist mit ihr erledigt; an deinem Abonnement bleibt sie nicht hängen. Der Text deiner Aufgaben bleibt auch hier in deinem Browser.
Zum Zustellen sprechen wir den genannten Push-Dienst an. Bei Google und Apple bedeutet das eine Übermittlung in die USA; sie stützt sich auf den Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission zum EU-U.S. Data Privacy Framework vom 10. Juli 2023, ergänzend auf Standardvertragsklauseln nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO. Der Dienst sieht dabei die Endpunkt-Adresse und den verschlüsselten Inhalt, den er nicht lesen kann.
Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die du in den Einstellungen jederzeit widerrufen kannst; die Speicherung des Abonnements auf deinem Gerät ist für die von dir angeforderte Funktion unbedingt erforderlich und daher nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG einwilligungsfrei. Schaltest du sie wieder aus oder entziehst du die Erlaubnis im Browser, wird die gespeicherte Zeile gelöscht, sobald der Push-Dienst sie das nächste Mal ablehnt.
Deine Rechte
Dir stehen die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch zu (Art. 15–21 DSGVO) sowie ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO). Ohne Konto und ohne eingeschaltete Benachrichtigungen speichern wir außer den Server-Protokollen nichts über dich, sodass eine Auskunft in der Regel nur diese betrifft.
Stand: 15.08.2026